Willkommen beim NABU Mittleres Mecklenburg!

Der NABU Mittleres Mecklenburg tritt für den Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt in ihren natürlichen Lebensräumen und für die Entwicklung nachhaltiger, zukunftsfähiger Lebensstile ein. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern und allen interessierten Naturfreunden wollen wir die Natur Rostocks und im Mittleren Mecklenburg erleben und erkunden, Familien, Kinder und Jugendliche für die Umwelt begeistern.

COVID 19

Veranstaltungen finden unter entsprechenden Vorkehrungsmaßnahmen wieder statt. Infos dazu gibt es unter "Termine" und im akuellen Newsletter.

Die Umweltbibliothek hat nach Anmeldung, per Telefon oder Mail für Besucher geöffnet.

Weitere Infos     


Virtuell durch die Meeresmüllausstellung !

Jetzt könnt Ihr online einen virtuellen Rundgang in der Ausstellung vom NABU & dem Rostocker Meeresmüllstammtisch machen. Schaut vorbei! Mehr

Erfolgreich geschützt

Der Bestand eines vom  Aussterben bedrohten Laufkäfers  hat sich dank wirkungsvoller Schutzmaß-nahmen im Naturschutzgebiet "Riedensee" erholt. Mehr

 

Sommerprogramm

Kleine Natur-Wanderungen, Radtouren oder Strand-Detektive - unser Sommerprogramm für Erlebnisse an Riedensee und Hellbach-Mündung steht. Mehr


Erfolgreiche Brut des Sandregenpfeifers am Strand vor dem Hütelmoor

Endlich ist die Zitterpartie zu Ende. 25 Tage voller Stress und Gefahren hat sie gedauert, die Brutzeit des Sandregenpfeifers am Strand des NSG „Heiligensee und Hütelmoor“, bis die Küken am 18. Juni geschlüpft sind. Es war schon der zweite Brutversuch dieses Paares am Standort, denn das erste Gelege war Mitte Mai zerstört. Jedes Jahr versuchen 2-3 Paare dieser seltenen und in Deutschland vom Aussterben bedrohten Vogelart ihre Gelege am Strand dieses Naturschutzgebietes zu erbrüten, aber nur selten ist ihnen Erfolg beschert, obwohl sie es zwischen April und Juli immer wieder versuchen. An den extrem dynamischen Lebensraum Meeresstrand sind die Sandregenpfeifer mit ihrer Brutbiologie hervorragend angepasst. Witterungsbedingte Schäden können durch Nachgelege ausgeglichen werden. Die eigentliche Ursache für die heute starke Gefährdung dieser Art liegt in den verloren gegangenen Lebensräumen: nur noch ein winziger Teil der Meeresstrände steht ihr überhaupt noch zur Verfügung. Die allermeisten Strände Europas werden für touristische Zwecke genutzt, wo der Sandregenpfeifer kaum eine Chance auf eine erfolgreiche Brut hat. Naturschutzgebiete, wie das NSG „Heiligensee und Hütelmoor“, würden deshalb zu den letzten Refugien gehören, solange sich die Menschen an wichtige Regeln halten. Dazu gehören die Anleinpflicht für Hunde und der Verzicht auf die Nutzung der höher gelegenen Strandbereiche. Zur Brutzeit sollte in bestimmten Strandabschnitten nur entlang der Wasserlinie gegangen werden. Doch auch vor dem Hütelmoor haben sich die Bedingungen erheblich verschlechtert. Eine völlig unzureichende Kennzeichnung des Schutzgebietes trägt dazu bei. Seit Jahren versucht der ehrenamtliche Schutzgebietsbetreuer mit Unterstützung des NABU das Stadtforstamt Rostock als zuständige Naturschutzbehörde zu bewegen, hier eine Beschilderung einzurichten, welche die Besucher informiert, auf Verhaltensregeln hinweist und damit hilft, den stark gefährdeten Arten ein Überleben im Naturschutzgebiet zu ermöglichen. Stattdessen finden sich zahllose neue Schilder, die dieses Gebiet für diverse touristische Nutzungen anpreisen. Ein sogenannter „Thalasso-Kurweg“ wurde hier erst kürzlich mit hohem Aufwand und ohne naturschutzfachliche Prüfung eingerichtet. Die Schutzgebietsbeschilderung scheitert angeblich am Geld. Das Angebot des Schutzgebietsbetreuers, die Kosten für eine Beschilderung privat zu tragen, wurde vom Forstamt ignoriert. Das dem Sandregenpfeifer am Strand des NSG dennoch eine Brut gelang ist nicht nur enormes Glück, sondern es ist auch dem unermüdlichen Einsatz mehrerer ehrenamtlicher Naturschützer zu verdanken, die beständige Aufklärungsarbeit vor Ort leisteten und dabei viel positive Resonanz von den Strandbesuchern erhielten. Besonderer Dank gilt hier Frau Ingrid Litterscheid aus Graal Müritz; von ihr erhielt der NABU auch die Fotos des letztlich erfolgreichen Brutpaares.

Weitere Information zu Brut des Sandregenpfeifers entnehmen Sie bitte unserer Pressemitteilung.

Download
Pressemitteilung zu erfolgreichen Brut des Sandregenpfeifers am Strand des NSG Heiligensee und Hütelmoor
20200624 NABU PM erfolgreiche Brut des S
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB



Projekte und Aktionen


LEADER-Projekt - Aktiv für den Riedensee

Kaum bekannt und doch etwas ganz Außergewöhnliches sind zwei Besonderheiten unserer heimischen Küstenlandschaft bei Kühlungsborn und am Salzhaff in Mecklenburg-Vorpommern: der Riedensee und die Hellbach-Mündung. Daher ist es erklärtes Projektziel, diese Gebiete anschaulich und vielfältig vorzustellen, sie bekannt zu machen und zu ihrem Schutz beizutragen.

mehr


Natur- und Erlebnisraum Warnow-Ästuar

Das Projekt „Natur- und Erlebnisraum Warnow-Ästuar“ legt seinen Schwerpunkt auf eine Umweltbildung, die sich auf den regionalen Landschaftsraum bezieht.

mehr


Brutvogelatlas für Rostock erschienen

Mit einem Brutvogelatlas liefert die Fachgruppe Ornithologie Rostock eine wichtige Grundlage für den Schutz unserer heimischen Vogelwelt. In der Publikation "Die Brutvögel der Hansestadt Rostock" hat sie in mehrjähriger Fleißarbeit Vogelarten, ihre Verbreitung und Häufigkeit erfasst. Sie ist jetzt beim NABU Mittleres Mecklenburg e.V. erhältlich.

mehr