Aktuelle Infos Groter Pohl

Die Bürgerschaft tagt am Mittwoch, dem 1.12. ab 16 Uhr in der Stadthalle. In der darauffolgenden Sitzung, am 19.1.2022, soll sie sich für oder gegen das vorgezogene Baurecht für SIXT am Groten Pohl entscheiden. Wir werden JETZT schon klar machen, was wir fordern:

Der Ortsbeirat Südstadt soll seine Empfehlung  für oder gegen das vorgezogene Baurecht für SIXT am Groten Pohl bereits am 2. Dezember abgeben. Dabei werden wir mit einer Mahnwache vor dem Rathaus ab 17 Uhr Stellung beziehen:

 

Hinweis: Eine Ortsbeiratssitzung ist offen für alle EinwonerInnen, als Gäste zuzuhören und mit zu diskutieren. Anmelden zur Sitzung kann man sich unter peter.neumann@rostock.de. Coronabedingt sind die Plätze jedoch begrenzt.

Hier der umfassende Aufruf zu beiden Mahnwachen:

"Stadtgrün statt Beton! Bürgerschaftsbeschlüsse für BürgerInnen statt für SIXT und Investmentprofite am Groten Pohl"
Es ist Dezember 2021...Die Welt Hat noch die Chance, das Artensterben und die Erderhitzung so zu bremsen, dass unsere Kinder noch so gut leben könnten wie wir heute.
Doch das geht nur, wenn wir JETZT unsere Lebensgrundlagen schützen. Unsere Lebensgrundlage ist NICHT der erwartete Profit von Unternehmen.
KEIN wirtschaftliches Ziel darf jetzt wichtiger sein als das Leben der kommenden Generation.
Wir, die Initiative "Bei Beton Kein Pardon" stellen uns gegen die hochgradig klimaschädlichen Bebauung der letzten großen innerstädtischen Gartenflächen, Frischluftquellen und CO2-Senken der Hansestadt Rostock.

Wir fordern:
1. Intakte Gärten am Groten Pohl retten! (KGA Pütterweg, IKG, HWS)
2. Grünflächen für CO2-Bindung, Biodiversität und Klimawandelanpassung erhalten!
3. Nur klimaneutrale und gemeinwohlorientierte Nutzung!

Seit kurzem ist bekannt, dass ohne einen fertigen Bebauungsplan für den Groten Pohl plötzlich vorgezogenes Baurecht geschaffen werden soll für einen neuen Bürokomplex für den Autovermieter SIXT. Ein dreister Versuch, den Willen der BürgerInnen Rostocks zu umgehen um klaren Profitinteressen Vorrang zu gewähren.
Nur ein Baustein des "Umweltkonzeptes" einer Stadt, die den Hafen erweitern und lieb gewonnene Bäume fällen will.
Wir fordern daher am 01.12. ab 15Uhr und am 02.12. ab 17Uhr unsere VertreterInnen in der Bürgerschaft und im Ortsbeirat auf: "Werdet euch eurer Verantwortung bewusst und stoppt die Bebauung um jeden Preis."
Mit vor Ort: Rostock For Future, Extinction Rebellion, Initiative Pütterweg bleibt, NABU Mittleres Mecklenburg e.V.
NAJU Rostock uvm.

Wir freuen uns auf eure Unterstützung vor Ort.
Für ein Rostock mit Zukunft !

Die VeranstalterInnen erkennen die gleiche Würde aller Menschen weltweit an. TeilnehmerInnen, die Fake News verbreiten wollen, dürfen sich auf aktive, sachliche Gegenargumentation einstellen.
Die VeranstalterInnen stellen sich klar gegen rechtes Gedankengut! Ebenso sind sie sich den Gefahren der Corona Pandemie bewusst und wollen eine sichere Umgebung für alle Teilnehmenden schaffen. Personen die dies nicht anerkennen, sind ausdrücklich nicht erwünscht!


Offener Brief an die Bürgerschaft zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das Unternehmen "Sixt" am Groten Pohl

Gestern, am 16.11.2021, schickten wir gemeinsam mit den Initiativen Pütterweg bleibt!, Rostock for Future und XR Rostock einen offenen Brief an die Bürgerschaft, nachdem die Pläne zur Ansiedlung des Unternehmens Sixt am Groten Pohl in der Ostseezeitung veröffentlicht wurden. Die Beschlussvorlage dazu ist hier einsehbar:

Demnach berät als erstes der Ortsbeirat Südstadt am 2.12. in öffentlicher Sitzung darüber.

Am 19.1.2022 soll die Bürgerschaft dann den Beschluss fassen.


Offener Brief an die Mitglieder der Bürgerschaft der Hansestadt Rostock
Sehr geehrte Bürgerschaftsmitglieder,
wie wir aus den Medien erfahren, erarbeitet die Stadtverwaltung aktuell eine Beschlussvorlage zum
Bauvorhaben von Sixt auf dem Areal des Groten Pohls in der Südstadt. Sie als Bürgerschaftsmitglieder
sollen und werden über diese Beschlussvorlage abstimmen.
Wir sind entsetzt über das Vorgehen der Stadtverwaltung.
Jahrelang wurde die geplante Bebauung des Groten Pohls mit dem Bedarf an Wohnraum begründet.
Mittlerweile wurde die dafür herangezogene Bevölkerungsprognose nach unten korrigiert. Nun lesen
wir in der Beschlussvorlage, dass dieses für das Stadtklima wichtige und zentral gelegene Gebiet für
ein gigantisches „Sixt Innovation Center“ versiegelt werden soll. Ist das eine nachhaltige Stadtplanung
im Sinne der hier lebenden Menschen?
Eine klimabewusste Stadtentwicklung findet keine Berücksichtigung. Und das, obwohl im Hinblick auf
den Klimawandel die Notwendigkeit von urbanen Grünflächen und Frischluftschneisen insbesondere in
stark verdichteten Stadtgebieten mehrfach betont worden ist, etwa im Umwelt- und Freiraumkonzept
der Hansestadt. Die Erstellung des B-Plans liegt ganz in der Verantwortung der Hansestadt und zum
anderen hat genau diese beschlossen, bis 2035 klimaneutral zu werden. Dieses ambivalente Vorgehen
wirft bei uns Fragen auf.
Bürgerbeteiligung fand nur in minimaler formeller Form statt. Das Vorgehen ist für Bürger*innen der
Hansestadt nicht transparent. Die Wünsche, Ideen und Bedarfe der Stadtbewohner*innen werden
bislang nicht gehört.
Angesichts der existenziellen Bedrohungen durch den Klimawandel ist es fatal, wenn sich die
Bürgerschaft darauf bezieht, dass vor langer Zeit ein Beschluss zur Bebauung gefasst wurde. Die Welt
verändert sich rasant – insbesondere das Klima. Daraus entsteht ein unmittelbarer und sofortiger
Handlungsdruck. Das ist allgemeiner und im Mainstream angekommener Konsens. Entscheidungen
müssen den veränderten Gegebenheiten unserer Welt Rechnung tragen und ggf. revidiert werden. Sie
als Bürgerschaftsmitglieder haben es in der Hand. Beziehen Sie die Stadtbewohner*innen in die
Planung am Groten Pohl mit ein! Treffen Sie eine Entscheidung für das Klima, für die Zukunft dieser
Stadt und ihrer Menschen! Setzen Sie auf innovatives nachhaltiges Denken und Handeln! Machen Sie
einen Unterschied! Entscheiden Sie gegen ein „weiter so“ und für eine grüne Stadt am Meer!
Die Initiativen und Vereine:
Pütterweg bleibt!
Rostock for Future
Extinction Rebellion Rostock
NABU Mittleres Mecklenburg e.V.
NAJU Rostock

Übersichtsplan bearbeitet aus der Vorlage aus dem ksd


Neuigkeiten aus der Sitzung des Ausschusses für Stadt- und Regionalentwickung, Umwelt und Ordnung vom 11.11.2021

1. Die Stadtverwaltung bereitet schon für Januar einen Richtungsbeschluss für 
die Bürgerschaft vor für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan am Groten Pohl
- also einer Teilfläche
nördlich von Kaufland oberhalb des Südrings - um dort
schneller Baurecht zu bekommen für
eine reine Gewerbefläche für das
Unternehmen Sixt.
(zur Info: Auch die Bauflächen für Kaufland und das Ärztehaus wurden damals auf diese
Weise aus dem B- Plan herausgelöst
.) 2. Außerdem will die Verwaltung die nordwestliche Ecke, also wo sich die
Moschee, die
HWS mit dem NAJU Garten und der Interkulturelle Garten befinden,
als einen eigenen B- Plan herauslösen, um dort vor
Fertigstellung des gesamten
B-Planes schon Gemeinbedarf zu bauen: Schule,
Kita, riesiger Sportplatz. 3. Es wurde das Mobilitätskonzept vorgestellt (von den 2 Planungsbüros aus
Hamburg u Stuttgart). Es wird demnach empfohlen,
nur 2 Zufahrten von der
Erich- Schlesinger Str. aus zu bauen. Eine dritte Zufahrt vom

Südring aus hätte eine zu hohe Verkehrsbelastung an den Knotenpunkten an der
Stadthalle und am Goetheplatz zur Folge. Innerhalb des Gebietes ist eine verkehrsarme innere Zone geplant. Der
Stellplatz für 1.800 Autos
(0,6-0,8 Autos pro Haushalt) soll (in 4 verschiedenen
Varianten) in 2-3 Parkhäusern und 2-4 sehr großen
Tiefgaragen parallel zum
Südring und/oder unter der heutigen KGA Pütterweg bereit gesetellt werden.
Dieses Mobilitätskonzept will die Verwaltung bis Dezember in allen passenden
Ausschüssen
und im OBR Südstadt vorstellen und Feedback dazu einholen - vor
allem zu den
Varianten.
Das Protokoll zur Sitzung wird hier online sein:
https://ksd.rostock.de/bi/to010?SILFDNR=1008745&refresh=false

Antrag auf Bürgerbeteiligung beim Beirat für Bürgerbeteiligung

Im August stellten der NABU Mittleres Mecklenburg e.V. und die Initiative "Pütterweg bleibt!" gemeinsam einen Antrag auf Bürgerbeteiligung beim Beirat für Bürgerbeteiligung. Über diesen Antrag hat der Beirat im August und September beraten und am 28.10. soll dazu der Beschluss gefasst werden. Die Beschlüsse des Beirats sind Empfehlungen für die Verwaltung und die Bürgerschaft, die bisher sowohl einer extra Bürgerinformationsveranstaltung als auch einem zeitnahen Format von Bürgerbeteiligung an diesem B-Plan (Wohn- und Sondergebiet am Südring) entgegen stehen.

Hier ist der Antrag zum Nachlesen

Download
Antrag auf Bürgerbeteiligung Groter Pohl August 2021
Dieser Antrag wurde zum 12. August an den Beirat für Bürgerbeteiligung gestellt.
Antrag Bürgerbeteiligung Groter Pohl_040
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Geschichte Groter Pohl 2003-2021
Geschichte der B-Planung und Engagement zum Erhalt des Stadtgrüns von 2003-2021 ...to be continued ...
Timeline_Groterpohl 2003-2021.pdf
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Städtebauliche Mehrfachbeauftragung - angefragtes Entwurfsdokument

Es gab im letzten Jahr eine "städtebauliche Mehrfachbeauftragung"  von 3 Architekturbüros, die einen städtebaulichen Entwurf für das B-Plan Gebiet machen sollten. Das Ergebnis wurde der Bürgerschaft am 19.5.2021 zu Kenntnis gegeben : hier im ksd zu finden. Besonders zu beachten sind dabei die Entwürfe des Büros haascookzemmrich aus Stuttgart, welches mit der Weiterbearbeitung beauftragt wurde. Leider sind die Legenden der Plakate dort nicht zu entziffern.

Fehlend ist dort außerdem das "Drehbuch" für die Phasierung der tatsächlichen Bebauung. Dies wurde uns aber auf Nachfrage zugeschickt. Hier ist vor allem die Idee zu sehen, dass die Fläche in Bauabschnitte unterteilt und zeitversetzt bebaut werden könnte. Bis mindestens bis 2025 würde demnach weit über die Hälfte der Fläche noch unerschlossen bleiben und soll (entsprechend dieses Entwurfes) für Gemeinschaftsgärten und "Sport für Early Activation" genutzt werden.

Auch die Investoren für die verschiedenen Bauabschnitte sollen erst zeitversetzt ausgewählt werden. Die Fläche der heutigen KGA "Pütterweg", die aktuell eine stabile Population Zauneidechsen beherbergt und naturnah gärtnerisch genutzt wird, fiele nach diesem Entwurf in den 4. Bauabschnitt, für den die Investorenauswahl 2027 und die Bebauung 2029 beginnen soll.

Download
Entwurf des Büros haascookzemmrich aus Stuttgart zum Drehbuch Groter Pohl
In diesem Entwurf ist eine Zeitschiene mit 6 Bauabschnitten bis 2037 (Fertigstellung letzter Bauabschnitt) dargestellt.
HCZ_200715_Drehbuch Umsetzung Groter-Poh
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Zukunftswerkstatt "Grüner Pohl"

Montag, 16.3.2020 17-20 Uhr, HWS-Gelände/NAJU-Garten

(ehem. Schulgarten Am Groten Pohl)

Unsere Ideen für eine gemeinwohlorientierte, grüne Nutzung von 22 ha Grünflächen an der Rostocker Innenstadt

 

Nach einem Überblick über das Gelände und die B-Planung der Stadt, sammeln wir gemeinsam alternative Nutzungsideen/-Konzepte für die bestehenden Grünflächen unter Erhalt der Gärten & Bäume. Mit den Ergebnissen geht es dann gemeinsam weiter z.B. am 19.3. mit Übergaben an OB Madsen und im Forum zum Umwelt- und Freiraum Konzept im Rathaus.

 

Hintergrund:

Die Bürgerschaft fasste 2016 den Aufstellungsbeschluss für den B-Plan "Wohn- und Sondergebiet am Südring".

Auftrag an die Verwaltung: B-Plan für "attraktives Wohnen und Arbeiten" auf derzeitigen Kleingartenflächen entwickeln.

Begründung: stark steigende Bevölkerungszahl, fehlender Wohnraum, Innenverdichtung statt Außenentwicklung

Doch noch ist nichts endgültig beschlossen!

 

Stand der Gartenflächen heute:

- Ca. 1/3 bereits verfrüht und naturschutzrechtlich unzulässig gerodet

- Ca.1/3 leerstehend und geplündert, aber Räumung u Rodung zzt. unzulässig

- Ca. 1/3 (KGA Pütterweg, HWS, IKG): genutzte Gärten, keine Kündigungen in 2020

 

Erster B- Plan- Entwurf wird z Zt. überarbeitet- Beschlussreife nicht mehr in 2020 -> Baustart unbekannt

 

Der Entwurf sah - bis auf eine grüne Randfläche an den Schienen (~13 %) - eine komplette Bebauung für:

Gewerbe (~27 %), Wohnen (20%), Verkehrsfläche (~19%) und Gemeinbedarf/Bildung/Kultur (20 %) vor.

 

Außer in Form von förmlichen Stellungnahmen im Jan 19, gab es keine Bürgerbeteiligung an der Planung - schon gar nicht frühzeitig.

 

Wir sagen darum: Stopp! Diese Planung ist weder orientiert am Bedarf der Bevölkerung (bezahlbarer Wohnraum, naturnahe Erholungsflächen), noch entspricht sie der aktuellen Bevölkerungsentwicklung und den prioritären Zielen im Klimaschutz. Zudem würde eine Versiegelung dieser großen Grünfläche das Lokalklima der Innenstadt verschlechtern, sowie den Wasserhaushalt und die Artenvielfalt in Rostock weiter schädigen.

 

Stopp B-Planung & Start Beteiligung: für Alternativensuche zum Erhalt der Grünflächen, Gärten und über 2.000 Obst-Bäume

Wir starten am 16.3. unsere eigene Bürgerbeteiligung und laden alle Interessierten ein, zur ersten Zukunftswerkstatt und zum gemeinsamen Weg Richtung Erhalt "Grüner Pohl".

Für Kleines Essen und Getränke wird gesorgt.

Fragen und Anmeldung gerne unter: info(at)naju-rostock.de

Lage: siehe NAJU-Garten

 


Radweg Parkstraße Warnemünde: Kurze Zusammenfassung zum Nachhören

Zum aktuellen Zwischenstand der Planungen zum Radwegbau Warnemünde Parkstraße (12.2.2020) gibt es hier ein LOHRO -Interview mit Juliane vom NABU-Vorstand zum Nachhören. Der NABU Mittleres Mecklenburg unterstützte seit Mitte Dezember die Bemühungen des Ortsbeirates und der Warnemünder BürgerInnen zum Schutz der über 100 Bäume im Warnemünder Küstenschutzwald - hier unsere vorläufige Stellungnahme vom 8.1.2020.

Seit dem 28.1.2020 ist klar: die Bäume im Küstenschutzwald werden bis zum Ende der "Fäll-Saison", also bis zum 29.2.2020 nicht gefällt.

Jetzt sollen Alternativ-Varianten geprüft werden. Vorschläge dazu nehmen das Amt für Verkehrsanlagen, der Ortsbeirat Warnemünde, die Warnemünder Bürgerinitiative "RETTET DEN KÜSTENSCHUTZWALD" und auch wir beim NABU entgegen.


Unsere Klimaforderungen an die Rostocker Bürgerschaft

 In Kurzform:

 

1. Alle Beschlüsse der Bürgerschaft müssen einen Hinweis auf die Klimawirkung und (falls nötig) Maßnahmen zum Klimaschutz beinhalten.

2. Die vorhandenen CO2 Äq – Senken im Stadtgebiet müssen erhalten und neue geschaffen werden:

A: Moore

1. Schutz der vorhandenen Moore bzw. Moor-Flächen

2. Konzepterstellung und zeitnahe Umsetzung (bis 2025) der Wiedervernässung und fachgerechten Renaturierung städtischer Moorflächen

B: Gehölze

1. Erhalt vor Ersatz

2. Äquivalenter Ersatz – entsprechend Kronenvolumen = CO2- Senkungs- & Biotopwert -Kapazität

3. Anpassung an Klimawandel - resiliente Baumarten

4. Holznutzung – statt Verbrennung oder Kompostierung – dauerhafte Verwendung als Bauholz

C Grünflächen

1. Erhalt aller bestehenden Grünflächen

2. Grasflächen sollen extensiv bewirtschaftet werden (soweit rechtskonform)

2. CO2-Aussoß bei Bewirtschaftung allgemein senken

D Entsiegelung

Als geeignet sollten alle Flächen mit ungenutzten Gebäuden und ebenerdige Flächen mit seltener Nutzung eingestuft werden.

E Begrünung von nicht entsiegelbaren Flächen

Begrünung von Fassaden und Dächern muss für alle geeigneten Bestandsgebäude (im Wirkungsbereich der Verwaltung) angestrebt werden.

 

Jede Maßnahme zum Erhalt und der Erweiterung von Grünflächen und Bäumen – in Rostock und weltweit - ist nicht nur zentraler Punkt im Klimaschutz (Netto- Null- Bilanz erreichen), sondern auch essentiell für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels!

In Langform:

 

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NABU_NAJU Forderungen zum Klimanotstand HRO
Dieses Dokument reichten wir zum 10.12.2019 bei der Ideenwerkstatt Klimaschutz im Rathaus ein.
NABU_NAJU Forderungen Klimanotstand HRO.
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Rückblick Mahnwache für den Erhalt der Bäume und Naturräume in Rostock

Vom 20.-25. August 2019 meldete der NABU RV MM eine 6- tägige Mahnwache gegen die fortschreitende Vernichtung von Naturräumen in der Stadt an. Wir standen gemeinsam mit dem Kleingartenverein "Pütterweg" und der "Initiative Kleingärtner Rostock" (IKR e.V. ) und der "BI für eine lebenswerte Südstadt" an einer sehr großen Beispielfläche nahe der Innenstadt: dem 22 ha großen Areal "Groter Pohl". Dort wird derzeit das "Wohn- und Sondergebiet am Südring" geplant.

Zeitgleich mit der Mahnwache startete die vom NABU unterstützte Petition für den Erhalt von Stadtgrünflächen.

Sobald hier 1.900 Unterschriften aus Rostock beisammen sind, wird die Petition der Bürgerschaft vorgelegt.


Nachbesserungen im Artenschutzgutachten konnten nicht alle artenschutzrechtliche Bedenken auslöschen

Wallanlagen: Wo sollen die Gehölzbrüter hin?

Protest gegen Abholzung im Februar 2016
Protest gegen Abholzung im Februar 2016

(18.02.2016) Durch die zahlreichen Gehölzentnahmen sieht der NABU weiterhin einen großen Verlust an Bruthabitaten, die andernorts nicht ausgeglichen und auf Grund der Vielzahl an Rostocker Baustellen auch nicht auf natürlichem Wege kompensiert werden können. Wir fordern den größtmöglichen Erhalt an Gehölzsubstanz oder die Neuschaffung entsprechender Habitate im Innenstadtgebiet bzw. im räumlichen Zusammenhang zur Einhaltung des europäischen Artenschutzes!

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NABU_Hinweise_Wallanlagen-II_20160218.pd
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Wallanlagen: Korrekturen reichen nicht aus

Nachbesserungen im Artenschutzgutachten zur Sanierung der Dreiwall- und Heubastion bleiben unzureichend und verstoßen gegen das Artenschutzrecht

(Rostock, 18.10.2015) Die RGS hat die Einwendungen zur Sanierung der Dreiwall- und Heubastion in den Wallanlagen ausgewertet und will die Ergebnisse am Mittwoch dem Ortsbeirat vorstellen. Die dabei versprochenen Nachbesserungen im Artenschutzguthaben reichen nach Ansicht des NABUs jedoch weiterhin nicht aus, um die Rechtssicherheit des Vorhabens zu gewährleisten. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung des NABU Regionalverbands Mittleres Mecklenburg e.V.

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20151018 HRO Wallanlagen PM NABU.pdf
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Artenschutz in den Wallanlagen in Gefahr

Der NABU nimmt Stellung zu den Sanierungsplänen der Heu- und Dreiwallbastion

Vorstellung der Pläne zur Sanierung der Dreiwall- und Heubastion in den Rostocker Wallanlagen

Durch die geplanten Pflegemaßnahmen in den Wallanlagen gehen im Innenstadtbereich der Hansestadt Rostock die derzeitigen Lebensräume vollständig verloren. So lautet das Fazit des NABU Mittleres Mecklenburg zum von der RGS vorgelegten artenschutzrechtlichen Fachbeitrag. Der Naturschutzverein bemängelt insbesondere die fehlende Sachlichkeit des Gutachtens und fordert eine Neuaufsetzung.

Die vollständige Stellungnahme können Sie hier zum Lesen herunterladen.

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NABU_Hinweise_Wallanlagen_Dreiwall_Heuba
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Unterschriften gegen Abholzungen in Wallanlagen

Umweltverbände kritisieren Pläne zur Sanierung der Heu- und Dreiwallbastion

Foto: rostock-heute.de
Foto: rostock-heute.de

Noch bis zum 30. September 2015 können Einwendungen zur geplanten Umgestaltung der Wallanlagen bei der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung (RGS), dem Ortsamt Stadtmitte und dem Amt für Stadtgrün vorgebracht werden.
Die Entwürfe für die Sanierung der Dreiwall- und Heubastion wurden zwar im Ortsbeirat und auf einer Bürgerveranstaltung vorgestellt, sind online jedoch nirgendwo einsehbar. Interessierte, die die beiden Veranstaltungen nicht besuchen konnten, haben somit keine Möglichkeit, sich umfassend zu informieren. Einzig zwei kleine Grafiken auf der Homepage der RGS geben einen Eindruck der Vorher-Nachher-Situation. BUND und NABU kritisieren die geringe Nutzung des Internets zur Information und Beteiligung der Rostocker Bürger. "Der heutigen Zeit angepasst, sollten die Pläne der Umgestaltung zum Download bereit stehen und Einwendungen online abgegeben werden können." kritisiert Maria John, Vorsitzende des NABU Mittleres Mecklenburg.
Die Rostocker Wallanlagen stellen die einzige, innerstädtische naturnahe Grünanlage in Rostock dar. Sie sind durch zahlreiche Bäume und Sträucher gekennzeichnet. Es entstand ein artenreiches Biotop mitten in der Stadt, das vielen Tier- und Pflanzenarten, darunter seltenen Vögeln und Fledermäusen, Lebensraum bietet. "Außerdem können Rostocker und ihre Gäste hier ein einmaliges Stück Stadtwildnis erleben, wie es in sterilen Parks mit exotischen Gehölzen nicht zu sehen ist." schwärmt Thomas Pitsch, Gründungsmitglied der Initiative Rostocker Frühling.
Teile der Rostocker Wallanlagen wurden bereits in den letzten Jahren mit Städtebaufördermitteln im Millionenbereich saniert. Insbesondere am Kanonsberg sowie unterhalb der Petrikirche wurde dabei fast der gesamte Gehölzbewuchs abgeholzt und durch Rasen bzw. bodendeckenden Efeu ersetzt. Statt eines idyllischen Wäldchens, das noch in den 90er Jahren angepflanzt worden war, kann man hier nur noch eine kahle Plattform mit kahlen Hängen erleben.
Naturnahe Gehölze sind vielen Planern aber als sogenannter Wildwuchs ein Dorn im Auge. Die RGS plant für 2016/2017 auch den Bereich der Dreiwall- und Heubastion für 3,5 Mio € den Vorstellungen der Planer und Denkmalpfleger anzupassen.
Die Umweltverbände BUND und NABU, sowie die Initiative Rostocker Frühling wehren sich gegen das Vorhaben und scheinen dabei Gehör bei den Rostocker Bürgern zu finden. Eine aktuelle Unterschriftenaktion sammelte innerhalb weniger Wochen bereits rund 1.000 Unterschriften gegen die geplanten Abholzungen in den Wallanlagen. "Aufgrund der großen Nachfrage und Unterstützung seitens der Bürger, verlängern wir die Aktion bis zum 30. September. Bis dahin können die ausgefüllten Listen an unsere Adresse zurückgeschickt werden" so Susanne Schumacher, Vorsitzende der Rostocker Kreisgruppe des BUND.

Download
Unterschriften_Wallanlagen_2015.pdf
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Protest gegen Baumfällungen in den Wallanlagen

Umweltverbände sehen Probleme beim Artenschutz durch den Umbau der Wallanlagen

Gemeinsam mit dem BUND Rostock, dem Ökohaus e.V. und der Bürgerinitiative Rostocker Frühling rief der NABU Mittleres Mecklenburg am 22. Februar 2014 zu einem Protest gegen die Abholzung am Eingang der Wallanlagen auf. Hier sollen noch im Februar zahlreiche Bäume und Sträucher gefällt werden. Die Maßnahme ist Teil der Umgestaltung nach denkmalpflegerischen Zielstellungen und der Verbreiterung der Hermannstraße.

 

Bereits eine Woche zuvor wandte sich das Bündnis in einem Brief an den Oberbürgermeister und den zuständigen Senator an die Rostocker Stadtverwaltung. Darin bezweifelte es die Rechtmäßigkeit des Vorgehens. „Das Artenschutzrecht hat offensichtlich keine Berücksichtigung bei den Ausführungsplanungen im Bereich Hermannstraße und Eingang Wallanlage bei der Trinkenden gefunden“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.

 

Wie der BUND von einem Gespräch Anfang März mit dem Oberbürgermeister und dem Leiter des zuständigen Amtes für Stadtgrün berichtet, sei der Brief auf Unverständnis gestoßen. Mit dem Beschluss eines Pflege- und Entwicklungsplanes (PEP), in dem Kernzonen ausgewiesen werden sollen, in denen Pflegemaßnahmen auf ein Minimum reduziert werden, versucht die Stadtverwaltung entgegenzukommen. Der Entwurf soll im April der Bürgerschaft vorgelegt werden.

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Der Originalbrief als PDF
Wallanlagen_Artenschutz_Brief_an_OB_u_Se
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Im Juni 2013 hatte der NABU Mittleres Mecklenburg mit Vertretern seiner Fachgruppen, der NAJU und weiteren Naturfreunden die Artenvielfalt der Wallanlagen unter die Lupe genommen.

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