Aktuelles zu Riedensee & Hellbach-Mündung

Auf dieser Seite informieren wir über Aktionen, Termine und Interessantes aus den Projektgebieten.

Tag der Natur

im Naturschutzgebiet Riedensee

Foto vom Riedensee
Welche Lebewesen sind im und am Riedensee zu Hause?

Am Samstag den 17. August 2019 begeben wir uns gemeinsam mit unseren Fachgruppen, mit Expertinnen und Zoologen auf die Suche nach Tieren und Pflanzen im Naturschutzgebiet "Riedensee".  Unter anderem werden die Fische im Riedensee und der Ostsee untersucht, Fledermäuse erfasst und nach Käfern, Spinnen,  Vögeln und Eidechsen ausschau gehalten. Ob klein oder groß, alle Naturbegeisterten sind herzlich eingeladen einen spannenden und schönen Tag am Strandsee zu verleben, um die "Bewohner" dieses einzigartigen Ökosystems kennen zu lernen, Tiere und Pflanzen zu entdecken oder einfach nur zu genießen.

Fragen beantwortet Joachim Springer: (0381) 4903162, springer [at] nabu-mittleres-mecklenburg.de

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Programm Tag der Natur im NSG Riedensee am 17.08.2019
20190813 LEADER Prj Riedensee Tag d Natu
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Mit der Rangerin ins Schutzgebiet

Schutzgebietsbetreuerin Rebecca Kain blickt mit dem Fernglas auf den Riedensee
Schutzgebietsbetreuerin Rebecca Kain hat den Riedensee im Blick

Rangerin Rebecca Kain betreut das Naturschutzgebiet „Riedensee“ bei Kägsdorf. Wer mehr über den einzigartigen Strandsee erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, die Schutzgebietsbetreuerin am 26. Juli oder 9. August 2019 zu begleiten. Los geht’s um 10:00 Uhr am Kägsdorfer Scheunen-Kiosk und von dort an den Strand und zum Riedensee. Dabei berichtet Rebecca Kain von den hiesigen Naturbesonderheiten, den Lagunen und Riffen, von Halmeulen, Schilfzigarren und Regenpfeifern und den Aufgaben einer Rangerin im Schutzgebiet. Die Führung ist für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren geeignet und endet am Strand des NSG Riedensee.

 

Bei ungünstigem Wetter findet die Veranstaltung nicht statt — dies wird kurzfristig beim Kägsdorfer Kiosk verkündet oder kann beim NABU Regionalverband „Mittleres Mecklenburg" e. V. per Mail erfragt werden: kain[at]nabu-mittleres-mecklenburg.de.

Strand-Detektive

Auf der Suche nach dem magischen Sand im Naturschutzgebiet Riedensee

Roter Sand im NSG Riedensee
Magischer Sand im NSG Riedensee ...

Jeden Dienstag im Juli und August begeben wir uns gemeinsam auf die geheimnisvolle Suche nach der Magie des Sandes und entdecken dabei spielerisch die Natur am Strand des Naturschutzgebietes Riedensee.

 

Wir treffen uns um 15:00 Uhr in Kühlungsborn West am Parkplatz am Ende der Waldstraße, beim Strandaufgang 28. Die Veranstaltung dauert ca. 2 Stunden und ist für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren geeignet. Angeleitet werden die Ermittlungen zum mysteriösen Sand vom NABU Regionalverband „Mittleres Mecklenburg“ e. V. im Rahmen des LEADER-Projektes „Aktiv für den Riedensee“.

  

Anmeldung erbeten bei der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn, Tel.: 038293/8490

E-Mail: info[at]kuehlungsborn.de

  

Fragen können vorab an den NABU Regionalverband „Mittleres Mecklenburg" e. V., per Mail: info[at]nabu-mittleres-mecklenburg.de oder telefonisch (0381) 4903162, Ansprechpartner: Joachim Springer, gerichtet werden.

Natur erleben am Riedensee

Kleine Wanderung mit Infos rund um den faszinierenden Strandsee

Foto Riedensee März 2019
Jeden Tag anders: der Riedensee

Jeden Dienstag von Juni bis August startet um 10:00 Uhr eine kleine Natur-Wanderung zum Naturschutzgebiet „Riedensee“ ab dem Parkplatz am Ende der Waldstraße in Kühlungsborn-West. Von dort führt der Weg in Richtung Strand und Riedensee und während mehrerer Stopps erfahren die Gäste etwas über das Naturschutzgebiet, seine Tiere, Pflanzen und besonderen Lebensräume. Der intakte Strandsee bei Kühlungsborn ist der letzte seiner Art an der westlichen Ostsee.

 

Durchgeführt wird die Wanderung vom NABU Regionalverband „Mittleres Mecklenburg“ e. V. im Rahmen des LEADER-Projektes „Aktiv für den Riedensee“. Die Naturführer*innen haben Anschauungsmaterial, Fernglas und Lupe im Gepäck. Wer mag, kann ein Fernglas mitbringen. Die Veranstaltung dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden und ist für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren geeignet.

 

Bei ungünstigem Wetter (Regen, Sturm, Nebel) muss die Veranstaltung ausfallen - dies wird kurzfristig auf der Internetseite www.nabu-mittleres-mecklenburg.de bekannt gegeben. Fragen können vorab an den NABU Regionalverband „Mittleres Mecklenburg" e. V., per Mail: info [at] nabu-mittleres-mecklenburg.de oder telefonisch (0381) 4903162, Ansprechpartner: Joachim Springer, gerichtet werden.

Erneuerter Dünenzaun im NSG Riedensee

schützt sensible Natur und dient der Besucherlenkung

Erneuerter Dünenzaun im NSG Riedensee
Erneuerter Dünenzaun im NSG Riedensee

Mit Ferienbeginn und Start der Hochsaison am Strand steht die Reparatur des Dünenzauns im Naturschutzgebiet Riedensee zwischen Kühlungsborn und Kägsdorf kurz vor ihrem Abschluss. Im Januar hatten Sturmfluten den Zaun erheblich beschädigt. Der NABU begrüßt die Instandsetzung durch die Stadt Kühlungsborn, denn hinter dem Zaun liegen besonders wertvolle und sensible Biotope wie Dünen, Brackwasserröhrichte und der Strandsee Rieden. Seltene, an solche Brackwasser- und küstentypischen Lebensräume angepassten Pflanzen- und Tierarten, die deshalb nur hier leben können, sollen dadurch besser geschützt werden. Beispielsweise braucht der Sandregenpfeifer, der seit Jahren versucht im Gebiet zu brüten, störungsarme Sand- oder Geröllflächen in Meeresnähe. Auch bestimmte Insekten (z.B. Laufkäfer) oder Spinnen benötigen unbedingt betretungsfreie Areale für die Fortpflanzung und damit den Erhalt der Vorkommen.

 

 Nun kann der Zaun entlang eines Informationspfades zum Riedensee wieder seine besucherlenkende Aufgabe erfüllen und dazu beitragen, sensible Bereiche zu schützen. Stellen, an denen illegale Trampelpfade in das Schutzgebiet führten, wurden zusätzlich mit Baumstämmen abgeriegelt. Aufgrund von touristischen Strandverbesserungsmaßnahmen mit Buhnenbau und Sandaufspülungen im Ostseebad Kühlungsborn 2012/2013, verpflichtete sich die Stadt einen Informationspfad, den Dünenzaun und Beobachtungsplattformen im NSG Riedensee zu errichten und zu pflegen. Die nun durchgeführte Wiederherstellung erfolgte in enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Rostock und dem NABU. Derzeit prüft die untere Naturschutzbehörde die Aufstellung weiterer NSG-Schilder, die auf das Naturschutzgebiet und damit verbundene Verhaltensregeln hinweisen.

Naturschutzgebiet Riedensee

Strand von Müll befreit

MüllsammlerInnen am Riedensee
Freiwillige Helferinnen und Helfer bei der Müllsammel-Aktion am Riedensee

Anfang März rief der NABU Regionalverband „Mittleres Mecklenburg“ e.V. zu einer Müllsammelaktion am Riedensee zwischen Kägsdorf und Kühlungsborn auf. An den Stränden des FFH- und Naturschutzgebietes war vor allem durch die Sturmfluten Anfang des Jahres jede Menge Müll angelandet. Neunzehn Kinder und Erwachsene packten mit an und trugen über 250 Kilogramm Abfall zusammen.

 

„Der abgesammelte Müll kann nun keinen Schaden mehr am einzig intakten Strandsee der westlichen Ostseeküste anrichten“ freuen sich Rebecca Kain und Joachim Springer, die beim NABU Regionalverband „Mittleres Mecklenburg“ e.V. im Rahmen des LEADER-Projektes „Aktiv für den Riedensee“ tätig sind. „Wir haben bei den Menschen eine große Offenheit für das Thema erfahren, was wir enorm wichtig finden.“

 

Verbleiben Plastikflaschen oder Windeln in der Natur, rotten sie 450 Jahre vor sich hin, während ihr Abrieb z. B. als Mikroplastik unsere Umwelt verseucht. Mittlerweile wurde der Abfall sortiert, denn Teile davon dienen Forschungszwecken. Datumsangaben auf manchen Objekten verraten bereits jetzt etwas über ihr Alter: eine Sprayflasche aus dem Jahr 1963, Plasteverpackungen mit VEB-Prägung, eine Cola-Flasche von 1988 sowie viele silberfarbene Trinkpäckchen und Süßigkeitenverpackungen aus den neunziger Jahren befanden sich unter dem Müll am Riedensee.

 

Naturschutz kann ganz einfach sein, findet Schutzgebietsbetreuerin Rebecca Kain: „Wer den Grundsatz beherzigt, was ich mitbringe, nehme ich auch wieder mit zurück, leistet seinen entscheidenden Beitrag für die Natur.“

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Aktionsbericht: Müll sammeln im NSG "Riedensee" am 03.02.2019
20190311 AB Müll sammeln Riedensee.pdf
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Ergebnisse der Mittwinter-Wasservogelzählung 2019

zwischen Rerik und Heiligendamm und am Riedensee

Am Samstag den 12.01.2019 zählten unter fachkundiger Anleitung des NABU Regionalverbandes Mittleres Mecklenburg e. V. elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wasservögel auf und an der Ostsee zwischen Rerik und Heiligendamm und am Riedensee. Anlass war die alljährlich stattfindende Mittwinter-Wasservogelzählung, in deren Rahmen in über 100 Ländern an Küsten und Binnengewässern die Vogelbestände erfasst werden und das aktuell laufende LEADER-Projekt "Aktiv für den Riedensee".

 

Um die Vögel auf und an der Ostsee zwischen Rerik und Heiligendamm erfassen zu können, wanderte die Gruppe von Rerik aus an der Küste entlang, hielt immer wieder an geeigneten Stellen an und zählte die Vögel. Zu den häufigsten Arten im Bereich der Ostsee gehörten Eiderenten (>1.500 Individuen), Silbermöwen (> 1.000 Ind.) und Trauerenten (knapp 1.000 Ind.); eine Besonderheit auf dem Zählabschnitt stellte die Sichtung von Stern- und Prachttauchern dar.

 

Auf dem Riedensee bildeten Kormorane und Stockenten die größten Gruppen, aber auch Schnatter- und Pfeifenten konnten hier entdeckt werden, ebenso wie Silber- und Graureiher. Von der Beobachtungsplattform am Riedensee, ließen sich auch die Vögel auf der Ostsee gut betrachten, vor allem Eiderenten, die nach Miesmuscheln tauchten. Neben der Zählung fand auf der Beobachtungsplattform am Riedensee eine zweistündige Vogelbeobachtung für und mit interessierten Gästen statt.

 

Alle Ergebnisse des Tages zeigen die Zählbögen, die nachstehend als PDF-Dokument geöffnet werden können.

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Zählbogen Rerik Heiligendamm
2019 01 12 Zählbogen WWVZ 2019 Rerik Hei
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Zählbogen Riedensee
2019 01 12 Zählbogen WWVZ 2019 Riedensee
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Umweltverbände begrüßen Beseitigung des „Kugelfangs“ am Riedensee

Kägsdorf/Kühlungsborn, 12/2018. Im Naturschutzgebiet Riedensee ist in den letzten Wochen die bei Ortsansässigen als „Kugelfang“ bekannte Schutt- und Abfallablagerung zwischen Ostsee und Riedensee beseitigt worden. Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM) hat in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Rostock diesen Störkörper an der Küste endgültig abtragen und ordnungsgemäß entsorgen lassen. „Das begrüßen wir ausdrücklich“ sagt Joachim Springer, der beim NABU Projektleiter für das Projekt „Aktiv für den Riedensee – Bildung, Aufklärung und Schutz“ ist. „NABU und BUND haben sich in den letzten Jahren für die Beseitigung des „Kugelfangs“ eingesetzt und freuen sich jetzt über die Beseitigung der Gefahr und die naturnahe Wiederherstellung dieses Küstenabschnittes.“

Zuletzt hatte die Sturmflut vom 4./5. Januar 2017 diese Altlast angeschnitten und ihr Inventar, das unter anderem aus Bauschutt, Schrotteilen, Kunststoffabfällen und nicht zuletzt aus massenhaft Asbestbruchstücken bestand, dem Zugriff der Ostsee zugänglich gemacht. Damit nicht weiterhin gerade auch Kunststoffabfälle oder Asbest auf den Strand und in das Meer gelangen, war die vollständige Beräumung dringend nötig. Mit dem Rückbau dieser Altlast setzt das StALU MM auch eine Maßnahme der FFH-Managementplanung des gleichnamigen FFH-Gebietes um.

Wellen erreichen den Schuttberg im NSG Riedensee
2017: Bei einer Sturmflut im Januar reichen die Wellen bis an den Schutt- und Abfallberg und beginnen ihn abzutragen.
2018: Der Schuttberg im NSG Riedensee wurde entsorgt.
2018: Der Schutt- und Abfallberg im Naturschutzgebiet Riedensee wurde entsorgt.